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Was ist PUBG & Test

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Infos" wurde erstellt von DarkTexas, 31. Juli 2017.

  1. DarkTexas

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    Playerunknown's Battlegrounds ist der aktuelle der König der Battle-Royale-Spiele. Im Review der Early-Access-Version verraten wir, warum.


    layerunknown's Battlegrounds, die neue Hoffnung aller Fans des Battle-Royale-Spielmodus, ist am 23. März für 30 Euro auf Steam im Early Access erschienen. Auf Twitch und YouTube hat die Closed Beta des Multiplayer-Shooters bereits einen regelrechten Hype ausgelöst - und prompt nach dem Release ist das Spiel in die Top 10 der Steam-Spielercharts geschossen.

    Wir haben die ersten Runden Überlebenskampf abgeschlossen und schauen, was dran ist am Hype und warum Playerunknown's Battlegrounds den bisherigen König H1Z1: King of the Kill von seinem Thron ballern kann.

    Selten doofer Name, selten gutes Spiel?
    Bevor wir richtig ins Spiel einsteigen, lassen Sie uns kurz erklären, was es mit dem Hype und dem furchtbar blöden Namen des Spiels auf sich hat und wie beide zusammenhängen: Playerunknown ist der Nickname des Entwicklers Brendan Greene, der die Battle-Royale-Mod für Arma 3 (beziehungsweise DayZ) erschaffen hat und maßgeblich an der Entwicklung von H1Z1: King of the Kill beteiligt war. Anders gesagt: Er ist der Vater des modernen Battle-Royale-Modus.

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    Mit Battlegrounds will Brendan Greene seine ganz eigene Vision eines perfekten Battle-Royale-Spiels umsetzen. Als Lead Designer entwickelte er das Spiel von Grund auf, mit dem erfahrenen Team von Bluehole (Tera) an seiner Seite. Kein Wunder also, dass sich die Community wie Bolle auf Playerunknown's Battlegrounds freut.

    Déjà-vu in der Arena
    Bevor wir Ihnen nun lang und breit erklären, wie Battlegrounds funktioniert, könnten wir Sie eigentlich an unseren Early-Access-Test zu H1Z1: King of the Kill verweisen, beide Shooter sind in der grundlegenden Spielanlage nämlich identisch. Hier also die Kurzfassung:

    100 Spieler springen mit dem Fallschirm über einer verlassenen Insel ab. Am Boden angekommen gilt es, sich mit Waffen und Gegenständen einzudecken, die in den verlassenen Häusern herumliegen. Anschließend macht man Jagd auf seine Kontrahenten, denn am Ende gewinnt nur der Spieler, der als einziger noch lebt. Damit die Spieler sich nicht ewig aus dem Weg gehen, wird die Arena durch ein Kraftfeld stetig verkleinert. Wer von der blauen Barriere eingeholt wird, erleidet stetigen Schaden, bis er schließlich stirbt.

    Zeit für mehr Zeug
    Während King of the Kill aber so stark aufs Tempo drückt, dass die Spannung (unserer Meinung nach) auf der Strecke bleibt, geht es in Battlegrounds etwas gemächlicher zu. Das heißt wahrlich nicht, dass wir hier nicht von der ersten Sekunde an unter Strom stünden, aber wir haben etwas mehr Zeit, Ausrüstung zu finden.

    H1Z1 überschwemmt uns förmlich mit Sturmgewehren, Schutzwesten und Granaten, im Gegensatz dazu sind richtig gute Waffen in Battlegrounds rarer gesät. So freuen wir uns erstmal schon über eine Pistole oder Schrotflinte. Sturmgewehre sind seltener. Außerdem gibt's mehr zu sammeln: mehr Waffentypen, Waffenaufsätze, und Equipment.

    Das führt automatisch dazu, dass wir stärker an unserem mühsam zusammengeklaubten Inventar hängen - und dementsprechend an unserem virtuellen Leben. Außerdem lohnt es sich auch später in einer Runde noch, die Augen nach besserer Ausrüstung offen zu halten. Wer eine AKM mit Vierfach-Zoom, extra großem Schnellwechselmagazin und Mündungsfeuerdämpfer sein Eigen nennt, hat einen ordentlichen Vorteil gegenüber vielen Konkurrenten.

    Auch in den Kämpfen wählt Battlegrounds einen etwas anspruchsvolleren, taktischeren Ansatz als der Konkurrent H1Z1. So ist es zum Beispiel möglich, sich aus der Deckung zu lehnen und wir halten weniger Treffer aus. Wildes Herumspringen macht uns nur zur besseren Zielscheibe. Wahlweise spielen Sie übrigens in der Ego- oder Schulterperspektive. Battlegrounds wird dadurch kein Arma 3, aber für uns fühlen sich die Kämpfe doch deutlich intensiver an als bei H1Z1.

    Mehr Taktik im Team
    Neben einem Modus für Einzelspieler gibt es auch Varianten für Zweier- und Viererteams. In beiden können Spieler mit Todeswunsch auch alleine antreten, im Vierspieler-Squad-Modus besteht aber auch die Möglichkeit, sich automatisch einer fremden Gruppe zuweisen zu lassen.

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    Wie schon bei H1Z1: King of the Kill kommt im Team unserer Meinung nach mehr Spielspaß auf, da der Glücksfaktor ab- und die taktische Tiefe zunimmt. Solo kann uns beim Looten etwa jederzeit ein Gegner in den Rücken fallen, gemeinsam haben wir dagegen die Chance, uns gegenseitig zu sichern.

    In Feuergefechten besteht die Möglichkeit sich abzusprechen und Feinde in einer Stellung festzusetzen, damit einige unserer Kameraden ihnen in die Flanke fallen können. Wir können Ihnen also nur ans Herz legen, sich eine feste Spielergruppe zu suchen und ihre Aktionen über Teamspeak oder den internen Voicechat zu koordinieren.

    Die Probleme: Langzeitspaß und Technik
    Gemeinsam dürften Sie auch eine gute Weile länger Spaß an Battlegrounds haben als allein. Obwohl die Arena rund 64 Quadratkilometer groß ist und die zufällig festgelegten Safezones uns immer wieder an andere Ecken der Insel scheuchen, haben wir irgendwann jeden Flecken gesehen. Da die Partien stets gleich ablaufen, hält sich der Langzeitspaß derzeit noch in Grenzen, darüber täuschen auch ein Ranking-System und die freischaltbaren Kleidungsstücke nicht hinweg, die jetzt schon zu astronomischen Preisen auf dem Steam-Marketplace gehandelt werden.

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    Neue Kleidung wie Mützen und Mäntel finden wir im Spiel oder in Lootboxen, die wir für gewonnene Ingame-Währung kaufen.

    Für die Zukunft ist jedoch Besserung in Sicht: In Interviews haben die Entwickler den Release einer neuen Map und weiterer Spielvarianten angekündigt. Zudem soll Battlegrounds Mods unterstützen. Die notwendigen Mod-Tools sollen noch im Rahmen der Early-Access-Phase veröffentlicht werden. Man plant den Release der finalen Version in spätestens sechs Monaten.

    Bis dahin sollte aber auch noch an der Technik gefeilt werden. Derzeit macht vor allem die schlechte Performance noch vielen Spielern zu schaffen. Da selbst hochklassige Hardware nicht richtig ausgereizt wird, kommt es häufig zu Slowdowns und Rucklern, insbesondere wenn das zufällige Wettersystem auf der Karte für Regen sorgt.

    Die Netzwerktechnik ist ebenfalls noch nicht ganz da, wo sie sein sollte - muss derzeit aber auch einem gewaltigen Spieleransturm standhalten. Öfter mal kommt es während einer Partie zu kleineren, seltener zu heftigen Lags. Am Release-Wochenende fielen für kurze Zeit sogar die Anmelde-Server aus und machten das Spielen unmöglich. Das sind allerdings noch verständliche Kinderkrankheiten. Wir sind zuversichtlich, dass das erfahrene Entwicklerteam die in den Griff bekommt. Die Jungs und Mädels haben schließlich schon ein waschechtes MMO-Rollenspiel über Jahre am Laufen gehalten.

    Wir sehen uns In-Game! Meine Persönliche Meinung ist, dass das Spiel defitiniv richtig viel Potential hat, und mega viel Spaß macht!


    Quelle: http://www.gamestar.de/artikel/play...-early-access-test-zum-steam-hit,3311946.html
     

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